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Test Zyxel NSA-220 Plus

12. 06. 2009
Manuel Masiero
Tom's Networking Guide

Test Zyxel Media Storage NSA-220 Plus

Netzwerk-Allrounder

Der All-in-One-Netzwerker für Zuhause und kleine Büros ? so sieht Zyxel seinen Netzwerkspeicher NSA-220 Plus. Ob das SOHO-NAS seinen Ansprüchen gerecht wird, überprüft Tom's Networking in diesem ausführlichen Test.
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Test Zyxel Media Storage NSA-220 Plus

Prinzipiell genügt es, wenn ein NAS-Gerät (Network Attached Storage) zwei Funktionen beherrscht, nämlich Daten zentral zu speichern und sie berechtigten Netzwerkteilnehmern zur Verfügung zu stellen. Die Kunden geben sich mit diesem spartanischen Konzept allerdings nur noch selten zufrieden, und so sind NAS-Laufwerke mittlerweile für fast alle Netzwerkbelange zuständig. Entsprechend umfangreich liest sich die Feature-Liste manches Heim- und KMU-Produkts, und das Media Storage NSA-220 Plus von Zyxel macht hier keine Ausnahme.

Zyxel preist das NSA-220 Plus als "intelligentes All-in-One Daten- & Storagecenter", legt den Schwerpunkt seines kleinen Netzwerk-Helfers allerdings auf Home Entertainment. Diesen Anspruch untermauert das nach der DLNA-Norm 1.5 zertifizierte Gerät mit allerlei aufs traute Heim gemünzten Features. Mit an Bord ist zum Beispiel ein iTunes-Server, eine Upload-Funktion für Filme und Bilder auf die Internet-Dienste YouTube beziehungsweise Flickr sowie eine "Broadcatching"-Funktion zum automatischen Download von Mediendaten per RSS-Feed. Daneben fungiert NSA-220 Plus als DLNA-Server und verfügt über einen integrierten Bittorrent-Client sowie einen Download-Dienst. Trotz aller Multimedia-Funktionen hat Zyxel Standard-Funktionen wie Benutzer-Verwaltung, Printserver und Backup-Möglichkeiten nicht vergessen. Mit diesen vielseitigen Funktionen bietet das Gerät zumindest laut Datenblatt deutlich mehr als beispielsweise der Cisco Linksys Media Hub, der zwar ebenfalls als vollwertiger Multimedia-Netzwerkspeicher durchgeht, aber viele Standard-Features vermissen lässt.

Kompakt: Der Zyxel Media Storage NSA-220 Plus fasst zwei 3,5-Zoll-SATA-Festplatten. Einbauen muss der Anwender sie jedoch selbst. (Bild: Zyxel)

Seine Funktionen beherbergt der NSA-220 Plus in einem kompakten Gehäuse, das mit Abmessungen von 113 mm x 142 mm x 202 mm und einem Leergewicht von 1.500 Gramm den Dimensionen einer externen 3,5-Zoll-Festplatte ähnelt. Im Inneren des Chassis verbergen sich zwei Einschübe für SATA-Festplatten, die es jeweils auf eine Kapazität von zwei Terabyte bringen dürfen und zusammen in den RAID-Modi 0 und 1 oder im JBOD-Verbund arbeiten können. Da Zyxel das NAS ohne Laufwerke ausliefert, setzt Tom?s Networking für den Test zwei baugleiche, je ein Terabyte fassende RAID-taugliche Festplatten vom Typ Samsung HE103UJ ein, die im RAID-1-Modus laufen. Als Samba-Server dient dem NSA-220 Plus, der zum Testzeitpunkt mit der gerade neu herausgekommenen Firmwareversion 3.12 lief, ein Linux-Kernel in der Version 2.6.

Zyxel kleidet seinen Netzwerkspeicher in ein Metallgehäuse, das über eine Plastikfront und einen kleinen Aktivlüfter an der Gehäuserückseite verfügt. Bei voller Bestückung mit zwei 3,5-Zoll-Laufwerken ist der NSA-220 Plus im Betrieb zwar dezent hörbar, das fällt allerdings nur dann auf, wenn das NAS unmittelbar neben dem Anwender auf dem Schreibtisch oder neben der Wohnzimmercouch steht.

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