
Test LEA Netsocket 200+
Powerline made in Frankreich
Französische Wertarbeit
Hierzulande kaum bekannt, ist LEA doch schon drei Jahre länger auf dem Markt als Marktführer Devolo. Das französische Unternehmen hält 15 Patente für die DSL- und CPL-Technologie hinterlegt und verfügt neben dem Hauptsitz in Paris und verschiedenen Niederlassungen über eine Tochtergesellschaft in Shenzhen, China, die ihr den Zugang zu den Schwellenmärkten erleichtert.
Zu LEAs technischen Finessen zählt "Active Wire", die vollständige Integration eines Filters auf Siliziumbasis, der nicht nur deutlich preiswerter sein soll, als herkömmliche Filter aus Spulen, Kondensatoren und Widerständen, sondern zudem erheblich kleiner und leistungsfähiger – ideale Voraussetzungen für hohe Fertigungsqualität in Powerline-Produkten.
Der LEA NetSocket200+ Schuko soll Multimedia-Anwendungen in eine ganz neue Dimension führen und soll sich bestens für Triple-Play-Anwendungen wie TV over IP oder Voice over IP eignen. Die Bandbreite soll neben Standard-Netzwerkaufgaben wie gemeinsamer Nutzung von Daten, Anwendungen und Peripherie-Geräten ebenso für mehrere Videoprogramme in High Definition (HD) und Standard Definition (SD) gleichzeitig ausreichen.
Als maximalen Durchfluss gibt LEA 200 MBit/s an, als Nutzwerte fürs Streaming (UDP) 90 MBit/s und für normale Internet-Daten-Pakete (TCP) 65 MBit/s an – ehrgeizige Ziele für Powerline-Adapter auf Basis des Industrie-Standard Homeplug 1.1 (Homeplug AV). Das integrierte QoS-Management für die Dienstgüte soll dank vierstufigen Prioritäts-Modells ein nahtloses Zusammenspiel zwischen Voice-over-IP und andere Diensten garantieren.
Die LEA NetSocket200+ Schuko zeigen an der rechten Gehäusefront ihren Betriebszustand und die PLC-Netzwerkbandbreite über die farbige LED an. (Bild: LEA)









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